Sie sind krank und können nicht arbeiten gehen? Ihr Arbeitgeber kann ein Arztzeugnis verlangen. So gehen Sie vor.
Ab wann braucht es ein Zeugnis?
Das hängt von Ihrem Arbeitsvertrag, dem Personalreglement oder dem anwendbaren Gesamtarbeitsvertrag ab. Viele Arbeitgeber verlangen es ab dem dritten Abwesenheitstag, manche jedoch bereits ab dem ersten Tag. Prüfen Sie Ihre Unterlagen oder fragen Sie bei der Personalabteilung nach.
Wie erhalten Sie es?
Das Zeugnis wird von einer Ärztin oder einem Arzt nach einer Konsultation ausgestellt. Buchen Sie rasch einen Termin bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, in der Praxis oder – wenn Ihr Zustand es erlaubt – per Telekonsultation. Wählen Sie je nach Angebot der Praxis den Grund «Zeugnis» oder «Konsultation».
Was das Zeugnis enthält
Es gibt den Zeitraum und den Grad der Arbeitsunfähigkeit an. Ihr Arbeitgeber muss Ihre Diagnose nicht kennen: Das Zeugnis nennt sie nicht.
Ohne Weg zur Praxis erhalten
Wenn die Praxis es über den Dokumentenbereich von Synamed teilt, finden Sie es in Ihrem Konto und können es direkt an Ihren Arbeitgeber weiterleiten.
Gut zu wissen
Ein Arztzeugnis wird nach einer ärztlichen Beurteilung ausgestellt: Es gilt grundsätzlich für den Zeitraum nach der Konsultation, und ein rückwirkendes Zeugnis ist nicht selbstverständlich.